Vom Azubi zum Produktionsleiter: Stefan Fischer

Wir freuen uns über unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tremco illbruck mit ihren Leistungen unterstützen. Besonders stolz macht uns, wenn ein Kollege in jungen Jahren zu uns kommt – und bleibt. Denn das bestätigt uns, dass wir als Arbeitgeber viel geben. Stefan Fischer hat seine komplette bisherige professionelle Laufbahn bei uns verbracht: vom auszubildenden Industriekaufmann bis zum Produktionsleiter. Eine tolle Karriere. Eine schöne Geschichte. Und vielleicht ein Anreiz für potenzielle Mitarbeiter, die mit uns die nächsten Kapital schreiben möchten.

Lehrjahre und Herrenjahre

Angefangen hat alles 1992. Gerade einmal 17 Jahre alt, den mittleren Bildungsabschluss in der Tasche, erfuhr Stefan Fischer von einem Freund, dass man bei – damals noch – illbruck Nachwuchs suchte. Er stellte sich vor und bekam einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann angeboten. „Die Stelle klang spannend, das Werk lag nur drei Kilometer von meinem Elternhaus entfernt. Ich kannte einige Kollegen. Das war perfekt für mich.“

Heute ist Stefan Fischer als Produktionsleiter verantwortlich für den Standort Bodenwöhr und das neue Werk im polnischen Legnica. Er leitet ein Team von 4 Meistern und 120 Mitarbeitern, das er Tag für Tag führt, fördert und motiviert. Die Anforderungen sind vielseitig: Die Produktion optimieren, ihren reibungslosen Ablauf sicherstellen. Neue Anlagen und Fertigungsprozesse konzipieren. Mitarbeiter effizient planen und einsetzen. Dabei ein solides Kennzahlenmanagement leisten und immer die Kosten im Blick haben. Und vor allem: Waren termingerecht liefern.

Zielstrebiger Weg nach oben

Zwischen den Anfängen und heute liegen 25 Jahre, in denen Stefan Fischer den Weg vom Azubi zur Führungskraft konsequent, zielstrebig und mit Spaß an der Arbeit verfolgt hat. Nach seiner Ausbildung machte er zunächst berufsbegleitend über drei Jahre seinen Industriefachwirt. Anschließend absolvierte er eine Weiterbildung zum Betriebswirt – ebenfalls neben dem Job. Das kostete ihn zwei Feierabende pro Woche und eine ganze Reihe Samstage. „Es war eine anstrengende Zeit“, erinnert sich der 42-jährige. „Aber ich war jung, motiviert und weil ich schon im Job war, wusste ich, wofür ich den Aufwand auf mich nehme.“

Verschiedenste Einblicke in das große Ganze

Stefan Fischer kennt das Unternehmen aus allen betriebswirtschaftlichen Blickwinkeln. Während seiner Ausbildung und in den Jahren danach arbeitete er in Einkauf, Logistik und Customer Service. Er war im Vertrieb Baustoffhandel eingesetzt und im Bereich Supply Chain. Wenn er heute eine Entscheidung trifft, ist sie fundiert: „Verschiedene Perspektiven aus eigener Erfahrung zu kennen, hilft mir in meiner Position sehr.“ Und er erklärt: „Wir bei tremco illbruck legen sehr viel Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter möglichst viele Facetten unseres Geschäfts kennenlernen. So haben sie das große Ganze im Blick. Und können einen noch besseren Job erledigen.“

Erfolge, die stolz machen

Verantwortung eröffnet Chancen. Auf jede Stufe in Stefan Fischers Karriere folgte beinahe selbstverständlich die nächste. Aber was sich mühelos anhört, lief nicht immer reibungslos ab. „Sicherlich gab es auch Schwierigkeiten, besonders in den letzten Jahren, in denen wir vor vielen Herausforderungen standen. Aber die haben wir in dem jeweiligen Team vor Ort immer irgendwie gelöst. Die Unterstützung, der Zusammenhalt und die Art, wie man hier miteinander umgeht, sind außergewöhnlich.“ Schwierigkeiten erfolgreich zu meistern macht stolz. Beispiele gibt es einige in Stefan Fischers Laufbahn: Den Aufbau eines zentralen Customer Service in Bodenwöhr. Die Vertragsverhandlungen 2009 mit dem Spediteur, die tremco illbruck eine Ersparnis in 6-stelliger Höhe brachte. Oder 2012 den Neubau des Zentrallagers, den er als gesamtverantwortlicher Projektleiter realisierte.

Neue Herausforderungen schaffen neue Ziele

Stefan Fischer ist überzeugt, dass es immer wieder neue Herausforderungen für tremco illbruck geben wird. Und er ist ebenso überzeugt, dass er diese Herausforderungen zusammen mit seinen Kollegen meistern kann. Zum Beispiel das

Chancen, Perspektiven, Verantwortung:

Ausbildungsberufe bei tremco illbruck

Ausbildungsjahrgang 2016 am Standort Bodenwöhr „Ohne unsere Auszubildenden würde vieles in der Produktion nicht laufen,“ stellt Nino Immler fest. „Im kaufmännischen Bereich sind AZUBIS vom Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken,“ fügt Hans-Jürgen Windl hinzu.

Unsere beiden Ausbilder an unserem Standort in Bodenwöhr bringen es auf den Punkt: Als international engagiertes Unternehmen mit schnell wachsenden Produktionsstandorten brauchen wir junge Menschen, die sich mit neuen Techniken auskennen und souverän durch innovative Prozesse bewegen. Deshalb investieren wir viel in unsere zukünftigen Fachkräfte.

Gewerbliche Ausbildung mit Perspektive

Die gewerbliche Ausbildung bei tremco illbruck findet in zwei Berufen statt: Fachkräfte für Metalltechnik, Fachrichtung Montagetechnik, montieren Bauteile zu Baugruppen und Maschinen. Mehr Informationen unter Karriere.


Von der Abiturientin zum International Junior Key Account Manager

Lena Buhne hatte ihr Abitur gerade in der Tasche, als sie 2011 ihr Praktikum bei uns machte – und sie ist geblieben. Es folgte ein Duales Studium der BWL mit Schwerpunkt Handel an der DHBW Heidenheim, das sie 2014 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Seit dem 1. Oktober 2016 studiert die heute 25-Jährige am Center for Advanced Studies der DHBW in Heilbronn Business Management im Dualen Masterstudiengang. Im „zweiten Job“ ist Lena Buhne International Junior Key Account Manager bei tremco illbruck in Köln. Mehr Informationen zu Lena Buhnes Erfolgsstory.


Thema Industrie 4.0: Zumindest in Teilbereichen der Produktion wird das Unternehmen den Weg der Automatisierung gehen. „Wichtig ist uns bei unserer Marschroute, dass sie bewährte und neue Prozesse verbindet. Wir möchten nicht einfach Robotik. Wir möchten das Unternehmen in eine optimale Produktionszukunft führen.“ Entscheidend dafür ist die möglichst effiziente Zusammenarbeit im Team. Denn nur so kann der Produktionsleiter eines seiner erklärten Ziele erreichen: die Produktivität jedes Jahr zu verbessern und kostengünstiger zu produzieren. „Das Team ist der Schlüssel – und wie unsere Mitarbeiter arbeiten.“ Deshalb schult man systematisch. „Das „Lean“-Thema – visuelles Management und die 5S-Methode – weiter auszubauen, liegt mir sehr am Herzen.“

Ein ganz besonderer Arbeitsplatz

Stefan Fischer weiß, dass das, was er nach zweieinhalb Jahrzehnten bei tremco illbruck als selbstverständlich empfindet, bei weitem nicht die Regel ist: Zusammenhalt unter Kollegen, gegenseitige Unterstützung, ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, ein familiärer Umgang – über professionelle Hierarchien hinweg. „Das ist etwas Besonderes. Und dafür tut das Unternehmen viel: von der Unfallversicherung als Gruppenpolice über Sommerfeste bis zu den Awards, die einmal im Jahr in verschiedenen Kategorien vergeben werden. Der Performance Award, der Team Award, der Business Improvement Award und der Service-Award. Den gibt es für eine besonders lange Betriebszugehörigkeit.“ Auch Sonderurlaube bei Heirat, Geburt und Kommunion, finanzielle Zuschüsse zum Kindergartenbeitrag oder zur Weiterbildungsmaßnahme sowie monatliche Treuprämien zeigen die Wertschätzung.

Im nächsten Jahr bekommt Stefan Fischer nach 25 Jahren bei tremco illbruck seinen ersten Service Award verliehen. Die Zugehörigkeits-Medaille wird er in feierlichem Rahmen in der Kölner Hauptverwaltung entgegennehmen. Es wird nicht die letzte sein, da ist er sich sicher. „Wenn man Ziele hat und Einsatz zeigt, dann kann man bei einem Arbeitgeber wie tremco illbruck viel erreichen. Und ein paar Ziele habe ich noch.“

 

 

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